ABSAGEN
Nicht jeder Text findet sofort seinen Platz. Auf dieser Seite dokumentiere ich die Neins, die zum Schreiben gehören. Ehrlich, chronologisch und ohne Scham. Denn auch eine Absage erzählt davon, dass ein Text hinaus in die Welt gegangen ist.
Chronik
„Du darfst gehen, wenn es weh tut.“
Am 17. September 2026 schickte ich meinen Essay „Du darfst gehen, wenn es weh tut.“ an das Team Open Source der Berliner Zeitung. Neun Tage später erhielt ich meine erste redaktionelle Absage.
Natürlich war ich im ersten Moment traurig. Beim zweiten Lesen blieb etwas anderes: Wertschätzung. Für den freundlichen Ton. Für die ehrliche Antwort. Und für die Erinnerung daran, dass selbst gute Texte nicht immer einen Platz finden.
Diese Absage entscheidet weder über die Qualität meines Textes noch darüber, wie mein Weg als Autorin weitergeht. Sie ist kein Ende. Sie ist Teil der Geschichte.
Berliner Zeitung, wir sind noch nicht fertig miteinander.
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